Vom Strandclub bis zum Sternerestaurant
Unsere Restaurants rund um Narbonne
Wir essen uns seit Jahren durch die Region — hier steht nur, wo wir selbst immer wieder sitzen. Sortiert nach Gegend, jede Adresse mit einem Satz und einem Google-Maps-Link. Ein ★ markiert unsere Lieblinge der jeweiligen Ecke.

Narbonne — in der Stadt
- Ô Juste ★ — unser Favorit in der Innenstadt: direkt am Cours Mirabeau, und die Menüs sind einfach eine leckere Zusammenstellung.
- Ona — baskische Pintxos gegenüber den Halles: kleine Häppchen, die man mit den Fingern isst, dazu Cidre vom Fass und baskische Getränke. Unsere jüngste Entdeckung — wir kamen aus dem Nachbestellen nicht mehr heraus. Mittwoch bis Sonntag, mittags und abends.
- La Table Lionel Giraud — der besondere Abend: zwei Michelin-Sterne in einem alten Oratorium, der Maison Saint-Crescent. Uns begeistern vor allem die vielen kleinen Kunstwerke zwischen den Gängen — und fürs Zwei-Sterne-Niveau ist das Preis-Leistungs-Verhältnis erstaunlich fair.
- La Cave à Manger ★ — im selben Haus wie das La Table, nur lockerer: sehr fein zubereitet, dazu eine tolle Weinauswahl.
- Cadence — moderne Bistronomie mit Marktküche; dasselbe Team bekocht auch das Cadence au Musée im Narbo Via, mit Terrasse am Canal de la Robine.
- Le Mosaïque — argentinische Küche im Innenhof des Hôtel Mosaïque, eine schöne Überraschung.
- Brasserie Co — unser entspannter Stammplatz mitten im Zentrum.
- Chez Marius — ehrliche Südküche ohne Schnickschnack, aber mit Niveau.
- La Source — seit 2005 eine Institution im Osten der Stadt: großzügig, familiär, mit eigener Sushi-Bar — unser Klassiker für den ersten Abend, weil es dort für jeden Geschmack etwas gibt.




Zwei Adressen fehlen hier bewusst, weil sie eigene Artikel haben: das legendäre Les Grands Buffets und Chez Bebelle in Les Halles.
Am Wasser — Strandclub-Gefühl
- Mamamouchi ★ — einfach schön: Holzterrasse am Wasser, Laternen, Sonnenuntergang über La Clape und lockere Strandclub-Stimmung.
- Paparazzo — Füße fast im Sand an der Plage des Chalets: schnell erreicht, schwer wieder wegzukommen.
- Nonna — Italiener mit einem Schuss Miami.
- Bistrot La Nautique — Guinguette am kleinen Hafen von La Nautique: Tapas, Fisch vom Holzfeuer — und Pastis für 1 €.


Gruissan
Das Fischerdorf mit den Stelzenhäusern und den rosa Salinen liegt eine Viertelstunde von uns entfernt — alles dazu steht in unserem Gruissan-Artikel.
- La Cranquette ★ — gute Küche und ein herzliches Team, mitten im Ringdorf.
- Le Plan B ★ — unkompliziert und richtig, richtig leckere Menüs.
- La Perle Gruissanaise ★ — superfrische Meeresfrüchte direkt am Fischereihafen: 12 Austern für 15 €, Guinguette-Atmosphäre, Boote schippern vorbei. So läuft es dort: An der Innentheke — ganzjährig zu den Öffnungszeiten — sucht ihr aus, was ihr wollt: Austern, Krabben, Thunfisch, in allen Variationen. Zum Mitnehmen oder für die Tische im Freien. Von etwa Juni bis September öffnet zusätzlich die Außentheke, wo der fangfrische Fisch bestellt wird. Zwanzig Meter weiter kommen die Boote an, dazwischen sitzt ihr und esst. Beim ersten Mal wirkt das verwirrend — es ist aber ganz einfach.
- La Cambuse du Saunier — mitten in den rosa Salinen: Meeresfrüchte mit Blick auf die Salzberge.


La Clape & die Weingüter
- Asado ★ am Château Capitoul — riesiger Holzfeuer-Grill und eine Terrasse mit Weitblick über Reben und Landschaft.
- Domaine de Beaupré — sympathisch simpel: Tapas und eigener Wein im Garten, dazu das Feinkost-Lädchen Le Comptoir.
- Sarrat de Goundy ★ — unser Lieblingswinzer öffnet im Sommer an einzelnen Abenden den Restaurantbetrieb. Wenn ihr die Chance habt: sehr empfehlenswert!
- Château l’Hospitalet — das Weinresort von Gérard Bertrand: im Winterhalbjahr sitzt man im Bistro Chez Paule gut (im Sommer macht es Pause, dann übernimmt das L’Hospitalet Beach), und in der Bar nebenan gibt es den Drink hinterher; fürs Fine Dining gibt es dort auch das L’Art de Vivre.

Häufige Fragen
- Muss man reservieren?
- Im Sommer unbedingt — vor allem am Wochenende und überall am Wasser. Für La Table Lionel Giraud plant ihr am besten einige Wochen Vorlauf ein, bei den Strandlokalen klappt es oft noch am selben Tag — per Anruf oder gleich online über die Website des Lokals.
- Was passt für den ersten Abend?
- Unkompliziert und großzügig: La Source gleich gegenüber vom Supermarkt — oder Sonnenuntergang mit Strandclub-Stimmung im Mamamouchi. Und wenn ihr unsicher seid: kurz fragen, wir schicken euch passend los.
- Und für den besonderen Abend?
- La Table Lionel Giraud in der Maison Saint-Crescent — zwei Michelin-Sterne in einem alten Oratorium, Menüs ab etwa 120 €. Entspannter, aber mit großem Panorama: ein Sonnenuntergangs-Dinner im Asado am Château Capitoul.
